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SD (standard definition)

Unter SD (Standard Definition) in Zusammenhang mit Videotechnik, versteht man die Auflösung des Bildes gemessen in Bildpunkten (Pixel). Im PAL System, welches unter anderem in Deutschland genutzt wird, ist diese 720 x 576 Bildpunkte. Im NTSC System, welches unter anderem in den USA genutzt wird, ist diese 720 x 480 Bildpunkte.

In Deutschland werden die meisten Fernsehprogramme (Stand 2012) noch in PAL Qualität konsumiert, jedoch häufig schon in HD Auflösung produziert, angeboten und gesendet.

In HD Auflösung aufgenommenes Videomaterial, lässt sich mittels Software oder Hardware in SD Auflösung konvertieren. Der umgekehrte Weg ist zwar technisch möglich, jedoch aufgrund der deutlichen Verluste von Bildqualität zumeist sehr problematisch und technisch aufwendig.

Für professionelle Videoproduktionen werden heute meist HD Videokameras eingesetzt, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass bei der Bereitstellung und Distribution der fertigen Filme Kompromisse bezüglich Qualität und Auflösung gemacht werden müssen. So unterstützt z.B. die heute noch vorherrschende Standard Video-DVD nur die PAL-Auflösung, die deutlich unter der von HD liegt. Auch spielen bei der Distribution von Videos über das Internet, die limitierenden Bandbreiten immer noch eine große Rolle.

Steadycam

Die Steadycam, oder auch Schwebestativ genannt, dient zur Erstellung von sehr dynamischen jedoch wackelfreien Aufnahmen bei denen sich der Kameramann mit der Kamera frei bewegen oder sogar laufen kann. Dabei ist die Kamera durch eine ausgeklügelte Vorrichtung so aufgehängt, das zwischen Kameramann und Kamera durch mehrere Gelenke mit Federn, eine weitestgehend reibungsfreie Bewegung der Kamera möglich ist. Steadycam Arbeiten sind körperlich sehr anspruchsvoll, weswegen es hierfür Vorgaben für maximale Arbeitszeiten gibt.

Storyboard

Ein Storyboard wird im Bedarfsfall als ergänzendes Element zu einem Drehbuch eingesetzt. Das Storyboard soll Details verdeutlichen die so aus dem Drehbuch nicht hervorgehen. Häufig handelt es sich um Zeichnungen um die räumliche Aufteilung einer zu filmenden Szenen zu beschreiben.

Streaming-Verfahren

Beim sogenannten Streaming Verfahren werden im Gegensatz zum Download-Verfahren nicht gesamte Dateien geladen, sondern jeweils nur kleine Datenblöcke über das Internet verschickt. Der Computer und die Software des End-Users baut diese Blöcke sozusagend wieder zusammen.  Der User bekommt von diesem Vorgang nichts mit. Die bekannten Videoplattformen Youtube und Vimeo und viele andere arbeiten nach diesem Prinzip. Neben einigen anderen Pluspunkten ist der entscheidende Vorteil die Möglichkeit bereits nach wenigen Sekunden, an eine beliebige Stelle des Videos zu springen. Handelt es sich zum Bespiel um eine zweistündige Dokumentation, kann man (sofern es der Betreiber erlaubt) bereits kurz nachdem der Film gestartet hat, an eine spätere Stelle oder sogar an den Schluss des Videos »springen«.

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